Detailprogramm
Die andalusische Hauptstadt Sevilla
bezaubert mit einem einzigartigen Zusammenspiel aus maurischem Erbe, christlicher Gotik und barocker Pracht. Zwischen der mächtigen Kathedrale, den Gärten des Alcázar, den Fassaden der Altstadtpaläste und den lebendigen Plätzen entfaltet sich eine Stadt, die seit Jahrhunderten Künstler, Dichter und Musiker inspiriert.
Der Jahreswechsel in Sevilla bietet nicht nur mildes Winterlicht, sondern auch ein festliches Ambiente, das Tradition, Gastfreundschaft und Lebensfreude vereint.
Das Teatro de la Maestranza wurde im Jahr 1991 eröffnet und ist eine bemerkenswerte Konzerthalle am Rande der Altstadt von Sevilla in kurzer Fußdistanz zu unserem Hotel. Ein Konzert dort ist der musikalische Höhepunkt der Reise.
Reiseleitung: Mag. Christa Lube
REISEVERLAUF
Montag, 28. Dezember
TEMPERAMENTVOLLES SEVILLA
Fluggäste: Mit dem Linienflug von Lufthansa am Morgen von Wien über München nach Sevilla.
Fahrt zur schönen Plaza d’España im Parque de María Luisa mit einem Prachtbau, der für die Iberoamerikanische Ausstellung von 1929 errichtet wurde. Auf den bunte Kachel-Nischen an der Palastfassade sind die verschiedenen Provinzen Spaniens dargestellt.
Das Viertel Macarena mit den Resten der mittelalterlichen Stadtmauer ist eines der volkstümlichsten von Sevilla. Zwei Stadttore aus der Zeit der maurischen Almohaden sind noch erhalten. Besuch der Basilika Santa Maria de la Macarena, Sitz der mit 17.000 Mitgliedern größten religiösen Bruderschaft der Stadt. Diese organisiert die feierlichste Prozession der jährlich traditionellen Osterumzüge. Besuch des Museums de la Hermandad.
Zeit zu Ausspannen und anschließend gemeinsames Abendessen in einem stilvollen Restaurant mit andalusischer Küche.
Vier Übernachtungen in Sevilla
Dienstag, 29. Dezember
URSPRÜNGLICHES UND MODERNES SEVILLA
Am Vormittag Spaziergang zum Archivo General de Indias. Das Bauwerk wurde als Casa Lonja de Mercaderes (Handelsbörse) im Stil der Renaissance errichtet. König Karl III. ließ hier 1785 die Dokumente der Überseegebiete archivieren: Handschriften, Karten, Seekarten und Originalbriefe von Christoph Kolumbus, Hernán Cortés, Francisco Pizarro und Magellan.
Die Kathedrale Santa Maria de la Sede ist die drittgrößte Kirche Europas. Das Minarett der ehemaligen Moschee ist heute der Glockenturm. Die Giralda ist das stolze Wahrzeichen der Stadt. Zur reichen Ausstattung der Kirche gehören der Hochaltar und das Chorgestühl mit kunstvollen Gittern „Rejas“, das Grabmal von Christoph Kolumbus und die beiden Sakristeien mit den Kirchenschätzen.
Am Nachmittag Spaziergang zum Renaissancebau Palacio de las Dueñas mit seinen für Andalusien typischen maurischen Stilelementen. Die Repräsentationsräume mit Gewölbedecken im Mudéjarstil sind um einen großen Innenhof angeordnet. Gemälde, Skulpturen, Wandteppiche, Porzellan und archäologische Fundstücke gehören zur umfangreichen Privatsammlung. Auch Casa de Alba genannt, ist der Palast im Besitz der berühmten Herzöge von Alba. Die 13. Herzogin von Alba stand dem Maler Goya, den sie nach Sevilla und auch auf ihren Landsitz in Sanlúcar einlud, Model.
In der Traditionsstadt Sevilla hat sich ein modernes, extravagantes Bauwerk seinen Platz erobert: der Metropol Parasol. Kurz nach Baubeginn eines Bürokomplexes stieß man auf Überreste einer Römersiedlung. Das Projekt wurde gestoppt und ein internationaler Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Das Berliner Architekturbüro J. Mayer H. und Partner schuf in der Folge die größte Holzbaukonstruktion der Welt. Die Pilze – las setas – wie sie liebevoll von den Einwohnern bezeichnet werden, beleben den Stadtraum.
Das Kunstmuseum von Sevilla im ehemaligen Kloster Merced Calzada de la Asunción umfasst mittelalterliche christliche Kunst und Werke der Renaissance. Höhepunkt der Sammlung sind die Werke der Künstler des Goldenen Zeitalters Spaniens „Siglo de Oro“: Zurbarán, Murillo, El Greco und Velázquez.
Am Abend Konzert (fakultativ: Karte € 35,-) im Teatro de la Maestranza, dem Sitz des Königlichen Sinfonieorchesters von Sevilla am Ufer des Guadalquivir.
Mittwoch, 30. Dezember
JEREZ, DELTA DES GUADALQUIVIR, SHERRY UND CADIZ
Fahrt nach Süden in die in ihrer Geschichte immer wieder umkämpfte Landschaft um Jerez de la Frontera, bekannt für Flamenco und Pferde. Jerez ist auch Heimat des Sherrys, den wir im Rahmen einer Führung in einer der zahlreichen Bodegas verkosten.
Weiter nach Sanlúcar de Barrameda, das am Ostufer der Mündung des Guadalquivir liegt. Von hier startete Kolumbus seine dritte Amerikafahrt und Magellan die erste Weltumseglung. Die sagenumwobene Hafenstadt Tartessos soll sich zur Zeit der Iberer hier befunden haben. Diese war bekannt für ihren Reichtum an Metallen und gilt als erste westeuropäische Zivilisation. Sanlúcar grenzt an den Nationalpark de Doñana, der reich an Kiefernwäldern, Weiden, Sümpfen, Reisfeldern und Dünen sowie zahlreichen endemischen Pflanzen ist. Seine Fauna dient Zugvögeln als Rastplatz oder Winterdomizil auf dem Weg zwischen Europa und Afrika.
Gemeinsames Mittagessen im Fischerviertel Bajo de Guia an der Flussmündung.
Danach weiter in das malerisch auf einer langgestreckten Halbinsel gelegene Cadiz, das als eine der ältesten Städte Westeuropas gilt. Spaziergang von der am Meer gelegenen Kathedrale durch die schönen Gassen der Altstadt.
Rückfahrt nach Sevilla.
Donnerstag, 31. Dezember
CASA DE PILATOS, JUDERIAVIERTEL UND ALCÁZAR :
BRÜCKEN ZWISCHEN ORIENT UND OKZIDENT
Der Prunkbau der Casa de Pilatos ist ein herausragendes Beispiel der Mischung aus Mudejar-, Gotik- und Renaissancestilen in der Zivilarchitektur des 16. Jhs in Sevilla. Spaziergang durch das malerische Barrio Santa Cruz dem ehemaligen Judenviertel, das noch viel vom einstigen maurischen Zauber bewahrt. In den engen Gassen und Innenhöfen entdecken wir Schauplätze der Opern Don Juan und Figaro an denen sich die Verschwörungen, das Leiden und Begehren nachvollziehen lassen. Wir sehen den Balcón de la Rosina, auf den der Graf von Almaviva auf Anraten Figaros hinaufklettern sollte, das Gasthaus Laurel, wo sich Don Juan Tenorio und Don Luis Mejia trafen. An der schönen Plaza Doña Elvira mit Orangenbäumen und bunt gefliesten Bänken stand früher ein Theater. Sie wurde oft als Bühnenbild kopiert.
Die Reales Alcázares sind ehemalige maurische Verteidigungsanlagen, die unter Peter I des Grausamen im 14 Jh zu einem Königspalast ausgebaut wurden. Es entstand ein Hauptwerk des Mudéjar-Stils, der Bau- und Dekorationskunst spanischer Moslems. Mittelpunkt der Anlage ist der Patio de las Doncellas mit Marmorsäulen, Orangenbäumen und den typischen Azulejos genannten Wandverkleidungen aus Fliesen. Ältester und schönster Raum ist der Salon de los Embajadores mit seiner prächtigen Stalaktiten-Kuppel aus Zedernholz. Herrliche Gärten mit Brunnen und Wasserbecken umrahmen die Palastanlage, die von späteren Monarchen wie dem Habsburger Karl V. erweitert wurde. Noch heute ist der Komplex offizielle Residenz der königlichen Familie.
Restlicher Nachmittag zum Ausspannen.
Am Abend festliches Silvesterdinner in einem eleganten Restaurant. Silvesternacht heißt auf Spanisch Nochevieja. Wir rutschen nach landestypischer Sitte ins Neue Jahr mit den 12 Glückstrauben „Uvas de la suerte“. Zu jedem Glockenschlag eine Traube und ein Wunsch. Eine weitere Tradition in Spanien für ein gutes Neues Jahr: tragen Sie etwas in Rot.
Freitag, 1. Jänner
AUF DEN SPUREN VON CARMEN, DON JUAN UND FIGARO
Geruhsames Erwachen und gemütliches Frühstück. Am späteren Vormittag folgen wir den Spuren einiger Komponisten, die von Sevillas einzigartigem Flair von Folklore, Exotik und Eleganz inspiriert wurden: Mozart, Rossini, Verdi, Bizet und auch Beethoven wählten die Stadt als Schauplatz von Opern.
Carmen und Don José „treffen“ wir in der alten königlichen Tabakfabrik. Weiter in das Barrio de Triana, das frühere Viertel der Matrosen, Werftarbeiter, Stierkämpfer, Gitanos, Töpfer, Gaukler und Ganoven. Fidelios Florestan wurde im Castillo San Jorge festgehalten. Ruinen des Inquisitionsgefängnis sind noch unter den Markthallen des Viertels erhalten.
Weiter zur Stierkampfarena “La Maestranza” aus dem 18. Jahrhundert, eine der ältesten und renommiertesten Arenen ihrer Art. Hier kämpfte der Torero Escamillo und hier erfuhr Carmen ihr schicksalhaftes Ende.
Am Nachmittag Fahrt über schöne Bergstrecken nach Malaga und zum Flughafen.
Fluggäste: Rückflug um 19.20 Uhr direkt nach Wien oder zu Ihrem Abflugort
UNSER HOTEL
SEVILLA: **** BECQUER
Das kleine aber feine Hotel Becquer liegt ideal in der Altstadt von Sevilla. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind bequem zu Fuß erreichbar.
Alle Zimmer sind sehr bequem und in schlichtem Design eingerichtet und mit viel Holz und warmen Farben ausgestattet. Alle haben Parkettboden, Klimaanlage / Heizung, Zimmersafe, kostenlose Minibar, kostenloses Wlan etc.
Das Hotel verfügt über eine Hotelbar, ein Tapas-Restaurant mit kleinen Speisen und Häppchen sowie ein eigentliches Restaurant.
Ein idealer Ausgangspunkt, um Sevilla zu entdecken.
Fotos unter: www.hotelbecquer.com
29. Dezember
Teatro de la Maestranza, Sevilla
KONZERT
Orquestra Fundación Barenboim-Said
Dirigent: Maxim Emelyanychev
Mezzosopran: Corinna Scheurle
Programm: Musik von M. Glinka, S. Rachmaninoff, N. Rimski-Korsakov, P. I. Tschaikovsky
REISEINFORMATIONEN
IM REISEPREIS ENTHALTEN
- Linienflug mit Austrian / Swiss von Wien über Zürich nach Sevilla und mit Ryanair direkt zurück, Flughafengebühren und Steuern
- Transfers und Ausflüge laut Programm in bequemem Reisebus mit Klimaanlage
- 4 Übernachtungen in ausgewählten Hotels der 4*- Kategorie
- Doppelzimmer mit Bad / Dusche und WC
- 3 Abend- oder Mittagessen (INKLUSIVE Getränke) in schönen Restaurants; Frühstücksbuffet im Hotel
- qualifizierte Reiseleitung und Führungen
- Eintrittsgelder
REISEPREIS
Flugreise . . . . . € 2.540,-
Preis gilt ab Wien
Abflüge von anderen Orten (zu gleichem Preis oder mit geringem Zuschlag) jederzeit auf Anfrage möglich
ohne Anreise . . . . . € 1.880,-
Leistungen wie oben, jedoch ohne Flug und Transfers
Zuschlag Doppelzimmer zur Alleinbenutzung . . . . . € 350,-
Karte der besten Kategorie zu genanntem Konzert . . . . . € 35,-
Stornoschutz und Reiseversicherung
"Komplett-Schutz" der Europäischen Reiseversicherung
- bei Reisepreis bis € 1.800,- pro Person . . . . . € 122,-
- bei Reisepreis bis € 2.000,- pro Person . . . . . € 137,-
- bei Reisepreis bis € 2.200,- pro Person . . . . . € 151,-
- bei Reisepreis bis € 2.600,- pro Person . . . . . € 173,-
Jahres-Komplett-Schutz Einzelperson . . . . . € 299,-
Jahres-Komplett-Schutz Familie / Lebenspartner . . . . . € 357,-
TEILNEHMERZAHL
max. 12 Personen
REISELEITUNG
Mag. Christa Lube (Kunstgeschichte, Geschichte)
begleitet seit vielen Jahren mit Engagement und Wissen unsere Reisen durch Frankreich und Spanien
